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Aktualisiert: vor 22 Minuten 3 Sekunden

A623 durch LKW blockiert – Massive Staus im Berufsverkehr zu erwarten

17. January 2018 - 7:22

Sulzbach. Gegen 3.30 Uhr eilten am Mittwochmorgen die Rettungskräfte auf die A623 zwischen Sulzbach und Altenwald. Ein LKW ist aufgrund bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern gekommen und in der Folge umgestürzt.

Der Fahrer wurde zum Glück nur leicht verletzt und konnte sich selbstständig befreien.

Aus dem mit frischen Lebensmitteln geladenen LKW trat Treibstoff aus, der sich auf beide Fahrtrichtungen ausbreitete. Die Fahrbahn wird noch im morgendlichen Berufsverkehr gesperrt sein. Mit starken Behinderungen ist zu rechnen.

Tödlicher Verkehrsunfall nach Zusammenstoß in Tholey

16. January 2018 - 21:54

Tholey. Am heutigen Dienstag, gegen 17:45 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 269 zu einem tragischen Verkehrsunfall.

Kurz hinter dem Ortsausgang Tholey, in Richtung Alsweiler, kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß zwischen einem Peugeot 307 und einem Audi A 3. Der Peugeot, welcher von einer Frau aus der Gemeinde Marpingen gelenkt wurde, blieb danach quer auf der Fahrspur aus Richtung Alsweiler kommend stehen.

Sie wurde in ihrem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus diesem befreit werden.

Trotz sofort eingeleiteten lebensrettenden Sofortmaßnahmen kam für die 63-jährige leider jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Der Audi, welcher von einer 25-jährigen Frau ebenfalls aus der Gemeinde Marpingen gelenkt wurde, war nach dem Zusammenprall einen Abhang rund 10 Meter tief hinab geschleudert und blieb zwischen Bäumen und Geäst stecken. Die Fahrerin wurde im Wagen eingeschlossen, nicht eingeklemmt und konnte diesen allerdings wegen oben beschriebener Lage nicht selbständig verlassen.

Die Feuerwehr verschaffte sich mit technischem Gerät Freiraum um das Fahrzeug und parallel einen Zugang zu der Verletzten und sicherte den Wagen gegen weiteres Abrutschen.

Nach der Erstversorgung durch Feuerwehrettungssanitäter und dem Notarzt wurde der Wagen mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens einige Meter nach oben gezogen. Hierdurch war eine patientenschonende Rettung der Verletzten möglich. Sie konnte nach einer Stunde und fünfzehn Minuten aus ihrem Wagen befreit und mit mittelschweren Verletzungen in die Klinik nach Saarbrücken gebracht werden.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, befreite die eingeklemmten Personen, leuchtete die Unfallstelle weiträumig aus und stellte sicher, dass es durch auslaufende Betriebsstoffe nicht zu Umweltschäden kam.

Während der Rettungs- und Bergemaßnahmen, der Arbeit des Gutachters sowie den Reinigungsmaßnahmen war die Bundesstraße mehrere Stunden voll gesperrt.

Über den Unfallhergang und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Im Einsatz waren: Löschbezirke Tholey, Sotzweiler-Bergweiler, Rettungswagen Malteser Tholey, Notarzt St. Wendel, Rettungswagen DRK-Wache Lebach, Notarzt Lebach, Gutachter sowie die Polizei WND.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr.

Feuer zerstört Sportsbar Chillers in Neunkirchen

16. January 2018 - 11:47

Neunkirchen. Ein Restaurant am Fuße des Neunkircher Wasserturms wurde in der Nacht zum Dienstag, 16. Januar ein Raub der Flammen. Das über die Stadtgrenzen bekannte Lokal im Stil einer amerikanischen Sportsbar stand schon beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen komplett in Flammen und brannte aus. Mit einem Großaufgebot konnte die Feuerwehr eine Ausbreitung des in dem Restaurant wütenden Feuers auf weitere Gebäudeteile verhindern.

Ein ausländischer Lastwagenfahrer meldete gegen 3:20 Uhr über den Notruf eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein

im Verlauf der Gustav-Regler-Straße. Zur Erkundung der noch sehr unklaren und vagen Meldung rückte kurz darauf das Hilfeleistungslöschfahrzeug des Löschbezirkes Neunkirchen-Innenstadt aus. Schon auf der Fahrt die Gustav-Regler-Straße hinunter konnte die Besatzung des Löschfahrzeuges die anfängliche Meldung bestätigen. Schon aus einiger Entfernung konnte sie das Feuer in dem Restaurant unterhalb des Wasserturms deutlich sehen. Meterhoch schlugen die Flammen aus der Fensterfront des im Erdgeschoss gelegenen Restaurants. Umgehend forderte der Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte an. Von der Leitstelle wurde der benachbarte Löschbezirk Wiebelskirchen alarmiert und Sirenenalarm in der Innenstadt ausgelöst, um noch weitere Feuerwehrleute in Einsatzbereitschaft zu versetzten.

Vom ersten Löschfahrzeug, das zwischen den Hochöfen Stellung bezogen hatte, gingen zwei Atemschutztrupps der Feuerwe

hr direkt zur Brandbekämpfung vor. Über die durch das Hitze bereits zerborstene Fensterfront konnte ein Trupp schnell die herausschlagenden Flammen mit einem feinen Wassernebel niederkämpfen. Parallel wurde durch den zweiten Trupp die mit einem Eisnatz aus Sicherheitsglas versehene Tür des Lokals geöffnet. Die Glasfüllung der Tür musste mit einer Rettungssäge, einer speziellen Motorsäge mit Hartmetallplättchen besetzter Kette, zerschnitten und ausgebaut werden.

Bereits wenige Minuten nachdem ein Trupp zur Brandbekämpfung ins Gebäude eingedrungen war, konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung somit gänzlich ausgeschlossen werden. Durch weitere unterdessen eingetroffene Kräfte konnte eine taktische Überdruckbelüftung mit zwei Lüftern aufgebaut und der Brandrauch über die Gebäuderückseite hinausgeblasen werden. Auch hier wurde erneut die Rettungssäge eingesetzt, um ein Tor in die Lagerräume des Restaurants aufzuschneiden.

Im Rahmen der Nachlöscharbeiten mussten die verbrannten, teilweise hölzernen Wand- und Deckenverkleidungen mühsam und kräftezehrend entfernt werden. In den unter den Verkleidungen befindlichen Hohlräumen konnten mit einer Wärmebildkamera letzte Glutnester gefunden und gezielt abgelöscht werden.

Neunkirchens Bürgermeister Jörg Aumann war in den frühen Morgenstunden ebenfalls zur Einsatzstelle geeilt um sich ein Bild von dem entstandenen Schaden zu machen und den Kräften für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Eine Vielzahl der ehrenamtlichen Retter waren tags zuvor bereits über vier Stunden bei einem umgestürzten Radbagger auf der Willy-Brandt-Brücke (wir berichteten) und einer ausgelösten Brandmeldeanlage im gegenüberliegenden Saarpark-Center im Einsatz. Wehrführer Stefan Enderlein lobt vor allem das bes

onnene und schnelle Handeln der Besatzung des ersteintreffenden Fahrzeugs, durch deren Arbeit der entstandene Schaden erheblich begrenzt werden konnte.

Im Einsatz waren neben 45 ehrenamtlichen Einsatzkräften aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen auc

h mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei und der Rettungswagen der Neunkircher Feuerwehr. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache noch am Morgen aufgenommen. Der Restaurantbetrieb kann durch den entstandenen Schaden nicht mehr aufgenommen werden.

Foto / Text: Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen

 

Bagger müde, Bagger muss schlafen

15. January 2018 - 17:04

Neunkirchen. Glimpflich endete ein Unfall auf der Baustelle der Bliesterrassen am Montagmorgen, 15. Januar für den Fahrer eines 25 t schweren Radbaggers. Nur leichte Verletzungen zog sich der junge Mann zu, als sein Bagger auf der Willy-Brandt-Brücke umstürzte. Die sich anschließende Bergungsaktion, an der neben einer Kranfirma auch die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen beteiligt war, gestaltete sich als komplex und zeitaufwändig.

Ein Bauarbeiter war am Montagmorgen damit beschäftigt mit seinem Bagger Metallteile von einem Lastwagen auf der halbseitig für den Verkehr gesperrten Willy-Brandt-Brücke abzuladen. Am Ausleger des Baggers hingen gerade mit Ketten gesichert Metallteile, als dieser aus noch unbekannten Gründen zu kippen begann. Der tonnenschwere Bagger kippte zur Seite um und schlug mit der Fahrerkabine und der Schaufel auf dem Brückengeländer auf. Das stabile Metallgeländer hielt sowohl der Wucht des Aufpralls, als auch dem Gewicht des Baggers stand und gab nicht nach. Bei dem Unfall zersprangen fast alle Scheiben der großzügig verglasten Kabine des Baggers. „Der Baggerfahrer hatte großes Glück. Er wurde nur leicht verletzt und auch weder aus der Kabine hinausgeschleudert oder gar in ihr eingeklemmt“, so Feuerwehrsprecher Christopher Benkert. Selbstständig konnte er die beschädigte Kabine seiner Maschine verlassen und wurde umgehend von einem Arbeitskollegen in ein Krankenhaus gebracht. Andere Arbeiter riefen die Neunkircher Feuerwehr zu Hilfe. Nicht nur das der Bagger im Falle eines Nachgebens des Brückengeländers in die Blies zu stürzen drohte, auch bestand die Gefahr das aus der gekippten Maschine Dieselkraftstoff oder Hydrauliköl austreten und in die Blies fließen könnten.

Für den Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt löste die Leitstelle gegen 9:20 Uhr Alarm aus. Um ein Abstürzen in die Blies zu verhindern ließ die Feuerwehr den umgekippten Bagger von der Baufirma mit Gurten an einen schweren, dreiachsigen Muldenkipper anhängen und unterbaute die Maschine zusätzlich mit Holz. Dafür musste die Willy-Brandt-Brücke komplett für den Verkehr sowie auch für Fußgänger gesperrt werden. Trotz eindeutiger Absperrung versuchten aber immer wieder Passanten den Weg über die Brücke einzuschlagen, um Umwege zu vermeiden. Sie begaben sich damit nicht nur in den Arbeitsbereich der Hilfskräfte, sondern auch in einen unmittelbaren Gefahrenbereich. Durch die Polizei und den kommunalen Ordnungsdienst musste die Einhaltung der Absperrung überwacht werden. Aus dem Bagger auslaufende Betriebsstoffe nahmen die Feuerwehrleute direkt mit Bindemittel auf oder fingen sie mit Wannen auf. Dabei handelte es sich aber nur um Dieselkraftstoff, das Hydrauliksystem des Baggers wurde durch den Unfall nicht beschädigt.

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Durch die Feuerwehr und das Bauunternehmen konnte der Bagger zwar für den Moment gesichert werden, für seine Bergung aber musste eine Spezialfirma mit zwei großen, 35 und 60 t schweren Autokränen anrücken. Die beiden Autokräne mit 50 und 95 t Hubkraft gingen links und rechts des verunglückten Baggers in Stellung. Um die Bergung des Baggers überhaupt erst zu ermöglichen wurden mit Hilfe eines der beiden Kräne zunächst die noch immer am Bagger hängenden Metallteile entfernt. Für das sich anschließende Aufrichten des Baggers wurden vom Korb der Drehleiter der Neunkircher Feuerwehr aus Ketten am Bagger selbst sowie dessen Arm angeschlagen. Durch ein koordiniertes Anheben beider Kräne konnte der Bagger behutsam wieder auf seine Räder gestellt werden. Ein zweites Mal wurde die Drehleiter der Feuerwehr zum Entfernen der Ketten vom Baggerarm nach der geglückten Bergung benötigt. Ihren Einsatz konnte die Neunkircher Feuerwehr gegen 13:40 Uhr beenden und die Unfallstelle an den Bauunternehmer übergeben.

Mit 20 Feuerwehrangehörigen und sechs Einsatzfahrzeugen befand sich der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt rund vier Stunden lang auf der Willy-Brandt-Brücke im Einsatz.

Foto: Feuerwehr

 

 

6 Autos und 4 Verletzte nach Verkehrsunfall auf der B41

12. January 2018 - 20:37

Am heutigen Freitag (12.01.2017) kam es auf der B41 bei Niederlinxweiler zu einem schweren Verkehrsunfall mit 6 Fahrzeugen.

Ein Fahrzeug ist nach ersten Erkenntnissen mit mehreren entgegenkommenden Fahrzeugen kollidiert. Durch die Wucht wurden alle Fahrzeuge erheblich zerstört und mussten im Anschluss an die Maßnahmen abgeschleppt werden.

Da 2 Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren, wurden die Feuerwehren aus St. Wendel und Ottweiler alarmiert. So konnte die Rettung für beide Personen schnellstmöglich eingeleitet werden.

Den genauen Hergang muss jetzt ein Gutachter ermitteln. Das THW leuchtet aktuell die Unfallstelle aus.

 

Wohnhausbrand in Ensdorf fordert ein Todesopfer

11. January 2018 - 21:34

Ensdorf. Schlimmer Brand heute Abend in der Ensdorfer Saarstraße. Gegen 19 Uhr bricht aus noch ungeklärter Ursache ein Brand aus. 60 Feuerwehrleute, mehrere Notärzte und Rettungsassistenten eilen zur Einsatzstelle.

Schnell ist klar, es befinden sich noch Leute im Haus. Eine Person findet die Feuerwehr im Hausflur, eine weitere wird über die Drehleiter gerettet. Sie kommen mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Ein Mann finden sie leblos im ersten Obergeschoss. Zwar versuchen die Retter ihn wiederzubeleben, jedoch verlieren sie diesen Kampf. Der Mann verstirbt auf der Straße.

Eine Katze und zwei Schlangen kamen mit dem Schrecken davon. Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen um die Ursache des Brandes zu klären.

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Feuer am Neunkircher Güterbahnhof

11. January 2018 - 14:58

Neunkirchen. In der Nacht zum Donnerstag, 11. Januar brach in einer leerstehenden Lagerhalle am ehemaligen Neunkircher Güterbahnhof in der Geßbachstraße ein Feuer aus. Der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen gelang es schnell das Feuer zu löschen und nach gründlicher Suche auszuschließen, dass sich noch Personen in der Halle aufgehalten hatten.

Mitarbeiter der Deutsche Bahn AG bemerkten am Dienstag kurz vor Mitternacht eine starke Rauchentwicklung aus einer schon seit längerer Zeit leerstehenden Lagerhalle am alten Neunkircher Güterbahnhof. Von der DB Notfallleitstelle in Karlsruhe verständigt alarmierte die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen der Neunkircher Wehr. Als die Feuerwehr am Güterbahnhof eintraf drang bereits dichter Rauch aus dem Hallenkomplex. Mit Atemschutzgeräten ausgestattet gingen zwei Trupps der Feuerwehr in das Gebäude vor. Weil nicht auszuschließen war das sich in dem zwar leerstehenden Gebäude nicht doch Personen aufhielten suchten die vier durch ihre Pressluftatmer geschützten Feuerwehrleute den gesamten verrauchten Komplex ab.

„Die Menschenrettung hat für die Feuerwehr immer Vorrang, deswegen wurde die Brandbekämpfung in der Halle zunächst hintenangestellt“, erklärt Feuerwehrsprecher Christopher Benkert. Als nach gründlicher Suche festgestellt werden konnte das das Gebäude doch verwaist war konnte sich die Feuerwehrleute komplett auf die Brandbekämpfung konzentrieren und auch schnell „Feuer aus“ melden. In der Halle brannten lediglich Unrat sowie eine alte Matratze. Weil durch eine Öffnung in der Kellerdecke nicht nur Rauch, sondern auch Brandgut in das Untergeschoss gelangt war, mussten die Feuerwehrleute sicherheitshalber auch den Keller kontrollieren. Eine Brandausbreitung in den Keller konnte nicht bestätigt werden. Mit mehreren Überdrucklüftern konnte die Feuerwehr das verqualmte Gebäude abschließend vom Brandrauch befreien. Für die Arbeit der Polizei leuchtete die Feuerwehr anschließend die Einsatzstelle noch aus.

Nach anderthalb Stunden konnte die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen ihren Einsatz wieder beenden. Sie war mit rund 40 Einsatzkräften und acht Einsatzfahrzeugen aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen ausgerückt. Auch die Polizei, der Rettungsdienst sowie ein Notfallmanager der Deutsche Bahn AG befanden sich im Einsatz.

Foto: Feuerwehr

Fahrer (64) nach Überschlag zwischen Theley und Tholey in Fahrzeug eingeschlossen

6. January 2018 - 12:40

Tholey. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde der Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg ein Verkehrsunfall auf der Landstrasse 135 zwischen Tholey und Theley gemeldet.

Die Personenlage war zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Daher wurden um 00:03 Uhr die Rettungskräfte mit dem Stichwort: „Verkehrsunfall mit Person“ alarmiert.

Aus bisher unbekannten Gründen fuhr ein 64-jähriger Mann aus der Gemeinde Marpingen, aus Richtung Theley kommend, auf o.g. Landstrasse  in einer Linkskurve kurz vor dem Ortseingang Tholey geradeaus.

Im Anschluss prallte er gegen eine Hangbefestigung, so dass sein Fiat Panda zur Seite schlug und auf der Fahrerseite zum Liegen kam. Der Marpinger konnte daher sein Fahrzeug nicht mehr selbständig verlassen. Er war eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt.

Die Feuerwehr sicherte im ersten Schritt das Fahrzeug gegen unbeabsichtigtes Umkippen mit einem Stabilisierungssystem und schaffte dann durch die Frontscheibe Zugang zum Verletzten.

Anschließend wurde dieser durch die Heckklappe patientenschonend gerettet und an den Rettungsdienst zur weiteren Erstversorgung übergeben. Der Verletzte wurde zur weiteren Behandlung in das Marienkrankenhaus nach St. Wendel gebracht.

Neben der Rettung der verletzten Person sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab und leuchtete diese aus. Über den Unfallhergang und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Im Einsatz waren: Löschbezirke Tholey, Sotzweiler-Bergweiler, Rettungswagen Malteser Tholey, Notarzt St. Wendel sowie die Polizei WND

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr St. Wendel.

Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus in St. Ingbert-Rentrisch

6. January 2018 - 11:26

Am Freitag, den 05.01.2018, gegen 00:18 Uhr wurden der Hauseigentümer eines Einfamilienhauses in der Friedlandstraße in St. Ingbert-Rentrisch  sowie dessen Nachbarin durch das Auslösen eines Rauchmelders auf einen Brand in vorgenanntem Anwesen aufmerksam.

Beide informierten umgehend die Feuerwehr. Der 88jährige, gehbehinderte Hauseigentümer konnte den Ensatzkräften noch selbstständig die Hauseingangstür öffnen, so dass der Brand schnell gelöscht werden konnte. Der Mann wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus verbracht.

Es entstand Sachschaden in Höhe von 15000 – 20000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Derzeit wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

Feuerwehr rückte neben Unwetterlagen auch zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten aus

4. January 2018 - 14:43

Landkreis St. Wendel. Am gestrigen Mittwoch, nach Durchzug des Sturmtiefs „Burglind“, hatten die Feuerwehren im Landkreis auch im Laufe des gesamten Tages noch mit den Folgen zu kämpfen.

Betroffen waren weiterhin die in vorgenannter PM mitgeteilten Kommunen.

Der Einsatzschwerpunkt lag auch hier bei der Beseitigung von umgestürzten Bäumen, Sicherung an Dachflächen sowie dem Ausleuchten von Einsatzstellen. Einsatzende für alle Feuerwehren im Landkreis war gegen 22:00 Uhr.

Auch heute, Donnerstag, sind verschiedene Streckenabschnitte noch immer wegen Windbruch im Landkreis gesperrt. Wann diese wieder befahrbar sind ist noch nicht abschätzbar.

In Amtshilfe musste die Feuerwehr der Gemeinde Namborn am gestrigen Abend zur Ausleuchtung bei den Arbeiten an der Bahnstrecke zwischen Türkismühle und St. Wendel tätig werden. Dort waren auf einer Strecke von rund 250 m mehrere Bäume in den Gleisbereich gestürzt und hatten dabei die Stromleitung zerstört.

Der Bahnverkehr war bereits seit dem Morgen auf diesem Abschnitt eingestellt.

Es ist erfahrungsgemäß im Tagesverlauf mit weiteren Einsätzen zu rechnen. Am Nachmittag soll der Wind wieder auffrischen und einzelne Sturmböen durchziehen. Hierbei können bereits durch das gestrige Ereignis vorgeschädigte Bäume umknicken.

Auch warnt die Feuerwehr vor dem Aufenthalt in Waldgebieten in den nächsten Tagen.

Bereits am Vormittag sollen sich die Regenfälle verstärken und größere Mengen mit sich bringen. Da die Böden durch die Regenfälle der letzten Tage bereits stark gesättigt sind, werden diese Mengen gleich als Oberflächenwasser abfließen und für eine rasche Erhöhung der Pegelstände an den Bächen und der Saar führen. Neben den o.g. Unwettereinsätzen musste die Feuerwehr der Gemeinde Namborn am Nachmittag noch zu einem Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person auf die B 41 am Ortseingang Hirstein, aus Richtung Pinsweiler kommend, ausrücken.

Dort war ein Pkw aus bisher unbekannten Gründen in den Gegenverkehr geraten und mit zwei weiteren Fahrzeugen zusammengestoßen. Eine Person wurde im Wagen eingeschlossen und musste von der Feuerwehrt aus der Zwangslage befreit werden. Alle drei Verletzten im Alter von 49, 54 und 85 Jahren kamen mit Verletzungen in ein Krankenhaus.

Bei dem in der ersten PM angesprochenen Umwelteinsatz in Bergweiler wurde im weiteren Einsatzverlauf durch das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz Umweltalarm ausgelöst.

Nach Angaben der Polizei waren rund 100 l Heizöl illegal entsorgt worden. Die Feuerwehr stellte durch Ölsperren sicher, dass das durch Regenwasser mittransportierte Heizöl keine weiteren Flächen kontaminierte.

Der konterminierte Boden musste durch ein Fachunternehmen ausgetauscht werden.Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen zu diesem Zwischenfall.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte mehrere Stunden.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr.

Feuerwehr-Einsatz nach Fußgänger-Unfall

4. January 2018 - 8:41

Die Drehleiter  aus Bous und die Feuerwehr Wadgassen waren notwendig. Der Verletzte musste patientenschonend aus einer Arztpraxis im ersten Stockwerk nach unten transportiert werden, wo der Rettungsdienst bereits wartete.

 Er war kurze Zeit davor von einem Auto angefahren worden. Die Lindenstraße, die Hauptdurchgangsstraße in Wadgassen, musste für diesen Einsatz voll gesperrt werden.

Polizeiliche Vorkommnisse aufgrund des Unwetters im Bereich Nordsaarland

3. January 2018 - 15:10

Aufgrund heftiger Sturmböen kam es am heutigen Mittwochmorgen, in der Zeit von 07:00 Uhr bis 08:30 Uhr im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Nordsaarland zu ca. 20 witterungsbedingten Einsätzen. 

Die örtlichen Schwerpunkte lagen im Bereich der Gemeinden Losheim am See, Weiskirchen und Nonnweiler-Otzenhausen. Im Wesentlichen waren es polizeiliche Einsätze aufgrund umgestürzter Bäume sowie umhergewirbelter Gegenstände, die die Fahrbahnen blockierten.

Auf der B 268 und der L 151 ereignete sich ein leichter Verkehrsunfällen, weil ein Fahrzeuge gegen einen auf der Fahrbahn liegenden Baum fuhr. 

Auf der L 151 in Weiskirchen in Fahrtrichtung Zerf kollidierte ein PKW mit einem durch den Sturm aufgewirbelten Trampolin. In der Bachstraße in Losheim am See stürzte ein Baum -aufgrund der Windböen- auf einen geparkten PKW.

Die L 147 im Bereich Nonnweiler-Otzenhausen war wegen umgestürzter Bäume in Rtg. Landesgrenze Rheinland-Pfalz nur eingeschränkt zu befahren.
Ebenso waren Verkehrsstörungen durch umgestürzte Bäume im Bereich der Gemeinde Nohfelden am Bahnhof Eckelhausen zu verzeichnen.
Im Einmündungsbereich B 268/L 374 in Höhe Losheim-Britten wehte der starke Winde das Dach eines Buswartehäuschens mehrere Meter durch die Luft.
Es blieb am Rand des dortigen Waldgebietes liegen. 

In Losheim sorgten umhergewehte Wellblechteile im Bereich Weiherberg für Aufregung. Hierdurch wurden geparkte Fahrzeuge beschädigt.
Insgesamt wurden 4 witterungsbedingte Unfälle gemeldet und polizeilich aufgenommen.
Bei zwei Verkehrsunfällen wurden die Fahrzeugführer – nach eigenen Angaben – aufgrund des starken Windes auf die Gegenfahrbahn gedrückt und es kam so zur Kollision mit dem Gegenverkehr.

Einzelne Streckenabschnitte der betroffenen Straßen mussten temporär teil-/oder vollgesperrt werden.

Nach bisherigem Kenntnisstand wurde niemand bei den gemeldeten Verkehrsunfällen verletzt.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

Ereignisreiche Nacht für die Feuerwehren im Landkreis St. Wendel

31. December 2017 - 11:52

St. Wendel. In der Nacht vom 30. auf 31.12. kam es imLandkreis St. Wendel bis heute, um 06:30 Uhr, zu einigen witterungsbedingten Einsätzen und Stromausfällen.

Verletzt wurde, nach bisherigem Kenntnisstand, niemand.

Um 21:33 Uhr musste der Löschbezirk Mosberg-Richweiler zu einem ersten überfluteten Kellerraum in die Kaiserstraße ausrücken.

Kurze Zeit später folgte um 22:27 Uhr der nächste Einsatzauftrag. In der Brückenstraße in Bosen war der Pfarrwiesbach über die Ufer getreten. Ein durch Treibgut verstopftes Rohr wurde von den Feuerwehrangehörigen des Löschbezirks Bosen-Eckelhausen wieder freigelegt, um ein Eindringen von Oberflächenwasser in angrenzende Gebäude zu verhindern.

00:41 Hauptstrasse; Oberthal; Baum auf Gebäude 
– ein ca. 10 m hoher Nussbaum mit mächtiger Krone stürzte auf ein Wohnhaus mit integrierter Scheune und Anbau; die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und kontrollierte, ob Regenwasser in den Wohnbereich eindringt oder die Stromversorgung beschädigt wurde; der Baum muss durch eine Spezialfirma beseitigt werden.

00:51 Schulstrasse; Freisen; Wasser im Gebäude
– Das Wasser wurde mit Hilfe der Tauchpumpe und eines Wassersaugers beseitigt

02:15 Roschberger Strasse; Baltersweiler; umgestürzter Baum
– Der Baum wurde durch Feuerwehr beseitigt; Strasse wieder befahrbar

seit ca. 03:30 Stromausfall in weiten Teilen der Gemeinde Namborn und Umgebung durch einen Baum in der Überlandleitung im Ortsteil Eisweiler. Der Energieversorger beseitigte den Baum. 

Die Stromversorgung war gegen 06:15 Uhr wiederhergestellt.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr.

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person bei Neunkirchen

28. December 2017 - 8:57

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 28. Dezember, wurden die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in die Königstraße alarmiert.

In Höhe der dortigen Tankstelle war es aus bislang ungeklärter Ursache zur Front-Seitenkollision zweier Fahrzeuge gekommen. Bei dem Fahrer eines unfallbeteiligten Taxis konnte durch die Unfallsituation eine Verletzung im Bereich der Wirbelsäule nicht ausgeschlossen werden, daher musste er besonders schonend aus seinem Fahrzeug gerettet werden.

Durch das ersteintreffende Hilfeleistungslöschfahrzeug der Innenstadtwache konnte der Brandschutz sichergestellt sowie die Batterie der Unfallwagen abgeklemmt werden. Im Rahmen der Menschenrettung wurde durch den Angriffstrupp eine Airbagsicherung im Skoda installiert. Durch den Trupp des Rüstwagens konnte zeitgleich die Einsatzstelle weitläufig ausgeleuchtet werden.

Anschließend konnte dem Verunfallten ein KET-System, eine Art Rettungscorsage, zur Befreiung angelegt werden. In enger Rücksprache mit dem Notarzt konnte der Patient so befreit und auf eine Trage umgebettet werden. Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus verbracht. Im zweiten PKW wurden vier Personen zum Teil leicht verletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Königstraße zwischen den Einmündungen Königstraße und Boxbergweg voll für den Verkehr gesperrt werden. Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die 31 Kräfte der Feuerwehr beendet.

Foto: Feuerwehr

Brandstiftung in Wohnhauskeller – Feuerwehr rettet 8 Menschen

27. December 2017 - 22:12

Neunkirchen. Acht Menschen rettete die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen am Mittwochnachmittag, 27. Dezember aus einem brennenden Wohnhaus in der Neunkircher Marienstraße. Ein 30-jähriger Mann hatte zuvor im Keller an mehreren Stellen Feuer gelegt.

Passanten bemerkten in der Marienstraße eine verdächtige Rauchentwicklung aus einem der Kellerfenster einer ehemaligen Gaststätte und wählten besorgt den Notruf. Um 16:15 Uhr löste die Leitstelle Alarm für die beiden Neunkircher Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen aus. Zeitgleich gingen nach dem Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge Atemschutztrupps zur Menschenrettung in das Wohnhaus und zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Zwei Trupps der Feuerwehr konnten acht Menschen, die alle den Brand im Keller noch nicht bemerkt hatten, aus den verschiedenen Wohnungen des Hauses ins sichere Freie bringen. Derweil gelang es einem dritten Feuerwehrtrupp das noch kleine Feuer im Keller erfolgreich zu bekämpfen. Dort hatte vor allem Unrat neben einem Heizöltank gebrannt. Vor Ort gelang es Beamten der saarländischen Polizei einen 30 Jahre alten Mann aus dem Raum Neunkirchen der Brandstiftung in dem Haus zu überführen.

Aus Sicherheitsgründen mussten alle acht von der Feuerwehr geretteten Personen präventiv anderweitig untergebracht werden. Ein Teil der Geretteten kam bei Verwandten und Bekannten unter, für die anderen konnte die Stadt schnell und unbürokratisch Übernachtungsmöglichkeiten im Robinsondorf organisieren. Vom kommunalen Energieversorger KEW wurde das Haus vorsorglich von der Strom- und Gasversorgung getrennt. Der größte Teil der Einsatzkräfte konnte ihren Einsatz bereits nach nur knapp einer Stunde beenden. Für die letzten Feuerwehrleute war der Einsatz erst um kurz nach 19 Uhr mit der Abfahrt der letzten Hausbewohner in einem von der NVG bereitgestellten Linienbus in Richtung Robinsondorf beendet.

Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen befand sich mit 51 Wehrleuten und zehn Fahrzeugen aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen im Einsatz. Auch Kreisbrandinspekteur Werner Thom und der Neunkircher Bürgermeister Jörg Aumann kamen an die Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und dem Notarzt vom ASB und der Feuerwehr Neunkirchen vor Ort. Auch die Polizei und die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Neunkirchen fuhren die Marienstraße an.

Wohnung in Bliesen brennt in der Weihnachtsnacht

25. December 2017 - 11:55

Bliesen. In der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag wurden die Rettungskräfte zu einem Zimmerbrand in den St. Wendeler Stadtteil Bliesen alarmiert.

Gegen 03:45 Uhr schreckten die Bewohner eines Zweifamilienhauses in der Strasse „Auf dem Schänzchen“ durch einen ausgelösten Rauchwarnmelder auf und informierten umgehend die Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg über Notruf.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, war aus dem 1. Obergeschoß eine starke Rauchentwicklung feststellbar.

Die Bewohner, zwei Frauen im Alter von 62 und 63 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 35 und 60 Jahren, welche sich zum Brandzeitpunkt im 1. Ober- und Dachgeschoß aufhielten, konnten sich glücklicherweise bereits aus dem Haus ins Freie retten.

Die Feuerwehr lokalisierte rasch den Brandherd in einem Zimmer des 1. Obergeschosses und brachte diesen unter Kontrolle. Mit einem Hochdrucklüfter wurde das Haus im Anschluss rauchfrei geblasen. Abschließend suchte die Feuerwehr den Brandraum mit einer Wärmebildkamera auf evtl. Brand- und Glutnester ab.

Der 35- jährige wurde zur Behandlung in ein Krankhaus gebracht. Die drei weiteren Hausbewohner mussten nach erster Untersuchung vor Ort nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Über die Schadenshöhe und die Brandentstehung sowie des aktuellen Gesundheitszustandes des 35-jährigen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie weit das Wohnhaus weiterhin nutzbar ist, wird im weiteren Verlauf der Ermittlungen festgestellt. Der Einsatz war gegen 05:30 Uhr beendet.

Im Einsatz waren:

Löschbezirke  Bliesen, Winterbach, St. Wendel-Kernstadt, Einsatzleitwagen des Löschbezirk Mittleres Ostertal, der Notarzt aus Ottweiler, ein Rettungswagen des DRK aus St. Wendel, ein Rettungswagen der Malteser von der Rettungswache Tholey, DRK Ortsverein St. Wendel, Energieversorger sowie die Polizei St. Wendel.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr.

Gas-PKW bei Neunkirchen abgebrannt

23. December 2017 - 16:20

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 23. Dezember, wurde der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt zu einem Fahrzeugbrand in die Wellesweilerstraße alarmiert.

Anwohner bemerkten eine starke Rauchentwicklung aus einem vor dem Anwesen abgestellten VW UP! und wählten den Notruf. Durch die ersteintreffende Polizei konnte der im Bereich des linken Vorderrades ausgebrochene Brand mit mehreren Feuerlöschern eingedämmt und somit ein Übergreifen auf weitere Fahrzeuge verhindert werden.

Unter schwerem Atemschutz konnte ein Angriffstrupp den im vorderen Bereich in Vollbrand stehenden Kleinwagen rasch ablöschen. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen äußerte der anwesende Fahrzeugeigentümer, dass der Volkswagen mit einer werkseitigen verbauten Erdgasanlage (CNG) ausgestattet ist.

Da die Anlage zum Brandzeitpunkt nachweislich nicht gefüllt war, ging von ihr keine weitere Gefahr aus. An dem VW UP! entstand durch das Brandgeschehen unvermeidbarer Totalschaden. Verletzt wurde niemand

Hinweise zum Brandursache, insbesondere zu verdächtigen Personen, erbittet die Polizeiinspektion Neunkirchen unter 06821 / 20 30.

Feuerwehr rettet in Auto eingeschlossenes Kind

23. December 2017 - 15:37

Neunkirchen. Ein großes Missgeschick widerfuhr einer jungen Frau am Freitagnachmittag, 22. Dezember im vorweihnachtlichen Trubel auf dem Parkplatz in der Straße Zum Eisenwerk in Neunkirchen: Versehentlich wurde ihr Patenkind zusammen mit den Autoschlüsseln in ihrem Wagen eingeschlossen. Der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen gelang es als Retter in der Not das Kleinkind wieder aus dem Auto zu befreien.

Ausgelöst wurde die Misere durch eine Automatikfunktion des VW Golf VII der jungen Frau. Sie hatte gerade ihr kleines Patenkind in das Auto gesetzt und die Tür geschlossen, als sich der Golf selbstständig verriegelte. Neben dem Kleinkind wurden aber auch die Autoschlüssel und das Mobiltelefon der Frau im silbernen Volkswagen eingeschlossen. So konnte sie weder selbst das Kind befreien, noch direkt Hilfe rufen. Mit Hilfe einer Passantin war es der jungen Patentante möglich die Feuerwehr über den Notruf zu verständigen. Um kurz nach 15 Uhr rückte der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt zur Befreiung des Kleinkindes aus. Weil das Kind offensichtlich ruhig im Auto schlief entschieden sich die Feuerwehrleute zunächst dazu den Versuch zu unternehmen das Kind ohne Zerstörungen am Auto zu befreien. Mit einem speziellen Fahrzeugöffnungssatz gelang es den Feuerwehrmännern zunächst die Autotür einen Spalt weit aufzudrücken, um anschließend die Türentriegelung im Fahrzeuginneren zu betätigen. Dies gelang zwar auch, jedoch blieb das Auto verschlossen. Die Diebstahlsicherung des VW Golf schritt ein und verhinderte die Befreiung des Kindes. Auch der Versuch die Tür über den normalen Türgriff im Innenraum zu öffnen gelang nicht. Nachdem alle zerstörungsfreien Optionen ausgeschöpft waren, entfernten die Feuerwehrleute nach Rücksprache mit der Fahrzeugbesitzerin eine der Seitenscheiben des Golfs. Das von dem Treiben rund um das Auto und um sich sichtlich unbeeindruckte Kind konnte so schließlich befreit und an seine erleichterte Patentante übergeben werden.

Für die Feuerwehr Neunkirchen war diese Rettungsaktion nicht die erste dieser Art. „Das in verriegelten Autos eingeschlossene Kinder oder auch mal Haustiere von der Feuerwehr befreit werden müssen ist für uns zwar ein zum Glück seltenes Szenario, kommt aber immer mal wieder vor“, weiß Feuerwehrsprecher Christopher Benkert zu berichten.  So musste die Neunkircher Feuerwehr beispielsweise im Januar 2017 bei winterlichen Temperaturen einen Säugling aus einem VW Polo befreien.

Nach knapp 40 Minuten konnte der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt am Freitagnachmittag seinen Rettungseinsatz wieder beenden. Die Besatzung des ebenfalls angerückten Rettungswagens des ASB musste nicht tätig werden.

Vermisst: Hand Gerhard Oertel (65) aus Haus Bliesaue abgängig

22. December 2017 - 10:27

Am 21.12.17 gegen 17:00 Uhr verließ der 65jährige Hans Gerhard Oertel aus Ottweiler-Lautenbach das Haus Bliesaue in der Heerstraße 31 in Ottweiler in unbekannte Richtung. Der Vermisste befand sich dort erst seit dem 21.12.17 in Kurzzeitpflege. Hr. Oertel ist an Demenz erkrankt. Er wird aufgrund einer Erkrankung als sehr gebrechlich und schwach beschrieben und sei nicht in der Lage weitere Strecken zurückzulegen. 

Personenbeschreibung: 1,70 m groß, kräftige Statur, Dreitage-Bart, hellgrau-weißes Haar, bekleidet mit einem roten Oberteil, dunkelgrauer Jogginghose, grauem Mantel. Hr. Oertel führte eine schwarze Tasche mit sich. 

Umfangreiche Suchmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden des Vermissten.

Bei Erkenntnissen bzgl. des Aufenthaltes oder bei Antreffen des Hr. Oertel wird um Mitteilung an die PI Neunkirchen 06821/203-0 gebeten. 

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

Schwerer Unfall auf der L113 bei Neunkirchen

20. December 2017 - 14:49

Am Mittwochmorgen, 20. Dezember, wurden die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Furpach zu einem Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person auf die L113 in Höhe Hofgut Menschenhaus alarmiert.

Im Verlauf der Landstraße zwischen Neunkirchen und Kirkel hatte sich auf regennasser Fahrbahn ein BMW 3er überschlagen und war kopfüber in einem Wassergraben gelandet. Ein beherzter Ersthelfer sicherte die Unfallstelle ab und befreite den 28-jährigen Fahrer noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus seinem Fahrzeugwrack.

Durch das ersteintreffende Hilfeleistungslöschfahrzeug der Innenstadtwache konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Es befanden sich keine weiteren Personen im Fahrzeug. Gemeinsam mit den Kameraden aus Furpach wurde eine Vollsperrung der L113 umgesetzt. Der Verunglückte wurde bereits durch den Rettungswagen der Neunkircher Feuerwehr erstversorgt.

Im Rahmen der Amtshilfe wurde die Landstraße zur Unfallaufnahme durch die Polizei Homburg ausgeleuchtet. Ebenfalls wurde der Brandschutz durch eines der Löschfahrzeuge sichergestellt.

Nach rund einer Stunde konnten die 14 haupt- und ehrenamtliche Kräfte der Innenstadtwache den Einsatz beenden. Der 28-jährige Fahrer wurde mit leichten Kopfverletzungen in ein Krankenhaus verbracht

Foto: Feuerwehr

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